10 November 2014 - 04:48
Erklärung des iranischen Parlaments zu Atomverhandlungen

- Zeitgleich mit den dreiseitigen Atomverhandlungen Irans, Amerikas und der EU in Maskat haben Abgeordnete im iranischen Parlament in einer Erklärung die vollständige Aufhebung der Sanktionen und Ablehnung jeder weiteren Einschränkung gegen den Ausbau der Urananreicherung in Iran gefordert.

IRNA zufolge gaben die Abgeordneten in der Erklärung bekannt: Diese Institution, die das iranische Volk vertritt, besteht auf der vollständigen Atomrechte Irans; es ruft das iranische Verhandlungsteam auf, bei den Gesprächen machtvoll die Ehre und Stärke Irans zu verteidigen. In der Erklärung heißt es: Die Sanktionen, die das Atomprogramm betreffen oder sonstige Sanktionen, müssen sofort nach der Einigung aufgehoben werden; die Rechte der iranischen Nation, nämlich Entwicklung und Förderung des Brennstoffzyklus zur Deckung des internen Bedarfs bis zur Unabhängigkeit müssen fortgesetzt werden. Die Einschränkungen in der Forschung und Entwicklung der Urananreicherung und in anderen Forschungsberichten der Nuklearwissenschaft, sowie Ort, Umfang, Reserven des angereicherten Urans in Iran sind nicht diskutierbar. In anderen Punkten der Erklärung heißt es: Es dürfen keine Inspektionen, Aufsicht oder Zusammenarbeit mit der IAEA über das NPT-Abkommen hinaus erlaubt werden, die Arbeit an den Schwerwasserreaktor Arak muss fortgesetzt werden, so dass diese Anlage höchstens binnen zwei Jahren in Betrieb genommen werden kann, zudem muss die Atomanlage in Fordo nahe Qom weiterhin ihre Arbeit fortsetzen.